Astrogeschichte aus Bourgenay

Heute war Sonnenfinsternis! Weiß mittlerweile wahrscheinlich jeder. Leider hatten viele Beobachter und Fotojäger großes Pech. Dichter Nebel hing in einigen Teilen Deutschlands über dem Boden und machte jede Beobachtung unmöglich. So auch hier.
Meine Kameras konnte ich um kurz vor 11 Uhr also wieder bedröppelt einpacken. Schade, aber so ist das eben mit der Astrofotografie… man muss geduldig sein.
Durch diese Langatmigkeit der Sache selbst, auch bei der Nachbearbeitung, kommt es manchmal dazu, dass ein Foto erst Monate nach dem sammeln der Rohbilder so richtig fertig wird.
Genau das ist heute geschehen, denn eigentlich war geplant die Sonnenfotos zu bearbeiten. Also bin ich statt dessen endlich mal das Rohmaterial vom letzten Sommer in Bourgenay durchgegangen. Dabei herausgekommen ist eine Aufnahme von M31, der Andromeda Galaxie.
Ich habe sie nicht zum ersten mal abgelichtet. Aber mit so einer Minimalausrüstung war es eine Premiere. Eine gelungene, wie ich finde.

Der iOptron SkyTracker hat sich mal wieder bewährt und surrte leise durch die Nacht, während Sabrina und ich auf der Hafenmole saßen, Sternschnuppen gezählt und Schokoriegel gemampft haben. Gegen halb eins nachts war das und ab und zu kam mal jemand mit einem Hund vorbei, oder vom Krebse sammeln zurück und hat interessiert gefragt, was wir da fotografieren. Schön war das.

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