Jakobsweg – Tag 6

Tagesetappe: 5 Kilometer / Gesamtstrecke: 167 Kilometer

IMG_20150928_130837-1024x768Langsam schleichen wir am morgen zur großen Decathlon Filiale. Sabrina ist wieder ziemlich fit, meiner Sehne geht es heute schlechter als gestern. Aber nach dem, was ich darüber gelesen habe, ist das völlig normal und sollte ab morgen wieder besser werden. Also schön langsam und die Vorfreude auf den Einkauf genießen.
Der Laden ist wirklich riesig und lässt kaum Wünsche offen. Als erstes besorgen wir die Sachen, die uns noch gefehlt haben. Plastiklöffel, T-Shirts und andere Klamotten. Erstmal kommt nur das wichtigste in den Einkaufswagen, alles weitere wollen wir heute Nachmittag holen.
Als wir alles zusammen haben, geht es in die Fahrradabteilung. Dort stehen sie, Rockrider 340 Mountainbikes. Einsteigerklasse, aber gut verarbeitet, aus Alu, mit Federgabel und 21 Gang Shimano-Schaltung. Es gibt sie in 4 verschiedenen Rahmengrößen. Sabrina bekommt das Rad in Größe M, ich in XL.
Wir klären mit dem Verkäufer ab, ob alle Anbauteile unserer Liste passen und gehen dann zur Kasse.
Nachdem alles bezahlt ist, bauen wir vor dem Geschäft die ersten Teile an, danach wird eine Runde gedreht, bevor wir zurück zum Hotel radeln und dort auf dem Parkplatz eine Fahrradwerkstatt improvisieren. Es wird nachgezogen, eingestellt und angepasst.
Nach einer Weile ist das erste Rad fast langstreckentauglich. Als Kind hab ich bei meinem ersten Mountainbike den Gepäckträger abgeschraubt, damit es cooler aussieht, heute schraube ich einen dran.
Sabrina ist total aus dem Häuschen. Sie hatte noch nie ein Mountainbike. Zu Hause am Niederrhein düst sie ab und zu mal mit ihrem Hollandrad durch die Gegend, was anderes braucht man da ja auch nicht. Eine Umgewöhnung war deshalb auch die 21 Gang Kettenschaltung, damit hatte sie bisher noch nichts zu tun. Aber sie kommt schnell damit klar und hat richtig Spaß an dem Bike.
Am späten Nachmittag sind wir wieder bei Decathlon. Bei der zweiten Tour durch den Laden kaufen wir weiteres Zubehör für die Räder und die bevorstehende Tour. Lampen, Taschen, Schlösser, Gelpolster, Helme, Handschuhe usw. wandern in den Einkaufswagen und bald danach an die Fahrräder.
Am späten Abend sind wir fertig und im Flur des Hotels stehen unsere neuen Gefährte.
Morgen wollen wir sie noch ein wenig ausprobieren und ein paar Kleinigkeiten erledigen, bevor es Mittwoch weiter nach Süden geht.

Die Wanderschuhe sind natürlich auch im Gepäck und werden bald wieder gebraucht.

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