Crowdfunding-Kampagne bei Startnext

In wenigen Wochen geht die Reise mit Nomade weiter. Das Schiff steht gut da, die Bordkasse ist gefüllt und die Vorfreude auf die nächste Reise groß. Alles gut, könnte man sagen, wäre da nicht das Problem mit der Filmausrüstung.
Bisher haben wir die Kameras und alles weitere, was zum Filme machen nötig ist, immer aus unserer Bordkasse bezahlt. Die letzte richtig große Investition in neue Ausrüstung ist allerdings mittlerweile auch einige Jahre her. Während wir unterwegs waren, musste nur hier und da mal ein Akku getauscht oder etwas repariert werden. Die laufende Belastung war für Sabrina und mich deshalb überschaubar.
Nach vielen Jahren im Einsatz funktioniert allerdings keine unserer Kameras mehr vernünftig. Reparieren wäre sinnlos, bzw. gar nicht möglich. Des weiteren sind die Festplatten zur Archivierung ebenfalls voll.

Um die Reise wieder mit Videoupdates und einem Film zu dokumentieren, benötigen wir deshalb eure Hilfe.

Wir haben dazu bei Startnext eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, die ausschließlich zur Finanzierung der Kameras und wichtigem Zubehör gedacht ist.
Von heute an, bis zum 10. März um 23:59 Uhr könnt ihr euch an dem Projekt beteiligen.
Das Ganze soll natürlich nicht einseitig sein. Für eure Unterstützung haben wir einige Dankeschöns vorbereitet. Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr mal vorbei schaut und helft, die nächsten Video- und Filmprojekte zu ermöglichen.

Alle Einzelheiten zur Crowdfunding-Kampagne findet ihr auf unserer Projektseite bei Startnext: startnext.com/sonnensegler

Sollte das erste Fundingziel nicht erreicht werden, bekommen übrigens alle Unterstützer ihren Beitrag zurückerstattet. Euch entstehen in dem Fall keine Kosten. Es gilt das Prinzip: Alles oder Nichts!

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Ab in die Karibik

Oder auch: Die kleine Welt der Segler

Gestern Abend waren wir auf einem Vortrag hier am Niederrhein. Davon erfahren hatten wir vor ein paar Wochen zufällig bei Facebook. Da stand im Titelbild zur Veranstaltung: „UNTIE THE LINES – Mein Traum vom Leben mit dem Meer“
Viel zu überlegen gab es da nicht. Wenn Nike hier bei uns um die Ecke einen Vortrag hält, gehen wir natürlich hin!
Die meisten von euch werden Nike Steiger und ihr Segelboot KARL wahrscheinlich kennen. Falls nicht, dann schaut mal hier vorbei: White Spot Pirates

Sabrina und ich haben Nikes Abenteuer von Anfang an verfolgt. Ich kann mich zwar nicht mehr genau daran erinnern, wie wir auf sie aufmerksam wurden, aber ich weiß noch genau, dass da nur dieses eine, allererste Video auf ihrem Youtube Kanal war. Ein Trailer, in dem sie erzählt hat, dass sie ein Boot in Panama gekauft hat und nun eine Doku-Serie über ihre zukünftige Reise machen will. Mich hat damals zum einen natürlich die Idee fasziniert und ich war zum anderen vom Filmstil begeistert, weil er sich deutlich von dem abhebt, was man sonst so bei Youtube findet.
In diesem ersten Video sagt Nike: „Es gibt keinen festen Plan. Diese Reise kann 3 Monate oder 3 Jahre dauern.“
5 Jahre, 182 Videos und einen Dokumentarfilm später ist Nike immer noch unterwegs! Was in dieser Zeit alles passiert ist, lässt sich mit ein paar wenigen Sätzen kaum beschreiben. Achterbahnfahrt trifft es vielleicht am ehesten. Reparaturen, Einhandsegeln, das abwechslungsreiche Leben an Bord, schweres Wetter, Traumbuchten, Seemeilen und eine Lernkurve nach oben wie man sie selten sieht. Bei all dem was Nike erlebt hat, hätten die meisten Menschen längst das Handtuch geworfen. Nike lebt ihren Traum und sie kämpft dafür. Und sie lässt uns alle ein Stück weit daran teilhaben.

Gestern Abend hat Nike uns mit einem wunderbaren Vortrag am Lohheider See an ihren Abenteuern teilhaben lassen. Ein bisschen Karibikfeeling im Winter. Ehrlich, sympathisch, sehr unterhaltsam.

Und dann gab es noch ein paar Zufälle, die schon fast zu viel des Guten sind. Gefühlt die Hälfte aller Besucher kannten sich. Und wenn man sich nicht direkt kannte, dann über Ecken.
Es begann bereits, bevor wie im Saal waren. Da kam uns Edgar entgegen, den wir auf der Boot Düsseldorf kennengelernt haben. Marcel und sein Cousin Thomas waren auch da. Marcel hatte vor etwa 3 Jahren einen Vortrag von Guido Dwersteg organisiert. Er und Thomas waren es auch, die mich während der letzten Meilen mit Eos mit ihren eigenen Booten auf dem Rhein begleitet haben.
Dann war da noch ein Thomas, den wir ebenfalls kannten und einige weitere nette Menschen, die alle irgendwie vernetzt waren.
Daniel zum Beispiel, mit dem ich mich länger unterhalten hatte. Erst kurz vor der Verabschiedung habe ich bemerkt, dass wir bereits länger virtuell vernetzt sind.
Eine weitere ungewöhnliche Begegnung kam mit etwas Verspätung an. Erinnert ihr euch an den Song „Der Wind“ aus unserem ersten Film? Diesen Song hat Selassikai damals dazugesteuert. Selassikai kennen wir bereits einige Jahre. Ich habe das Video zu seinem Lied gemacht, er hat mir eine besondere Version eines seiner Lieder mit auf die Reise gegeben. Persönlich getroffen haben wir uns allerdings bisher noch nie. Das er ebenfalls die Abenteuer von Nike verfolgt, wusste ich nicht. Umso größer war die Freude, als wir dann gestern Abend zusammen dem Vortrag gelauscht haben.

Die Welt der Segler ist also wirklich erstaunlich klein. Oder war es nur Zufall? Ich weiß es nicht. Dieser Abend mit Nike war jedenfalls ein wirklich sehr schöner.

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Flaggen und so

So langsam gehen die Vorbereitungen für die nächste Reise mit Nomade in die Endphase. Immer wieder eine spannende Zeit, wenn der Countdown so langsam runter tickert. Was vor einigen Monaten noch sehr weit weg erschien, wird jetzt so langsam greifbar. Der Flug ist längst gebucht, die meisten Listen abgearbeitet und wir bekommen schon wieder Bauchgrummeln, beim Gedanken an den Abschied. Auch wenn es jetzt das dritte mal ist, Routine wird das für uns wohl nie werden.

Am 7. April werde ich One-Way nach Istanbul fliegen, dann ein bis zwei Wochen am Schiff arbeiten und schließlich Einhand in Richtung Bosporus segeln. Das ist der Plan fürs Erste. Für die Zeit im Schwarzen Meer und danach sind bereits ein paar Gastlandflaggen an Bord. Ein paar fehlten noch und die sind heute schon mal in den Koffer gewandert. Alle Flaggen werde ich vermutlich nicht brauchen, aber man weiß ja nie…

Kurzes Update zum Film:
Ich komme gut voran und denke weiterhin, dass es mit einem Release Mitte März klappen müsste.

Und noch ein Update zur Crowdfunding-Kampagne:
Wir haben nach nun einer Woche 22% des Fundingziels erreicht und sind natürlich gespannt wie es am Ende ausgeht.

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Eine fast vergessene Segelroute

Heute geht es mal nicht um uns. Heute möchte ich euch eine Crowdfunding-Kampagne vorstellen, die ich dadurch entdeckt habe, weil ich ja gerade selbst seit einer Weile bei Startnext unterwegs bin.
Es geht um einen Film, der sich deutlich von dem abhebt, was man sonst so im Bereich Segeln zu sehen bekommt. Kein typischer Törnfilm, sondern fast schon so etwas wie eine Forschungsreise. Allerdings greifbar für viele, denn es geht nicht etwa nach Asien oder Afrika, sondern in die Ostsee.
Dort verlief vor vielen Hundert Jahren ein Seeweg, den auch die Wikinger genutzt haben. Diese Route hat der Filmemacher anhand eines historischen Buchs aus dem Dänischen Nationalarchiv rekonstruiert.
Ein Segelboot und viel Segelerfahrung hat der Projektstarter bereits. Was jetzt noch fehlt ist neue Technik und Drehgenehmigungen, um einen Film über diesen uralten Seeweg zu produzieren. Und hier kommt Startnext ins Spiel!
Ähnlich wie auch bei unserer Kampagne, geht es bei diesem Projekt hauptsächlich um die Ausrüstung, die dazu nötig ist, den Film zu realisieren.
Das Projekt ist ebenfalls nicht einseitig. Unter anderem kann man als Dankeschön für seine Unterstützung den Film selbst bekommen.

Und warum schreibe ich nun hier darüber? Nun ja, ganz uneigennützig ist dieser Beitrag nicht, gebe ich zu. Denn wir wollen den fertigen Film von Claus Aktoprak natürlich ebenfalls sehen und das geht nur wenn seine Kampagne erfolgreich ist.

Hier geht’s zur Crowdfunding-Kampagne: Salz und Erde

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Videoupdate #41

Ich musste selbst erst nachschauen, was in Videoupdate #40 gezeigt wurde, bevor ich mich an das Einundvierzigste gesetzt habe. Ist wirklich lange her, das es ein Update mit Bewegtbildern gab. Viel Spaß beim anschauen.

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Ein guter Start

Ziemlich genau 24 Stunden ist es her, dass wir unsere Crowdfunding-Kampagne bei Startnext auf euch losgelassen haben.
Sabrina und ich waren natürlich sehr gespannt, wie ihr darauf reagieren werdet. Wir konnten überhaupt nicht einschätzen, wie sich das entwickeln wird. Findet ihr die Aktion gut oder nicht? Wurde alles verständlich erklärt, bleiben Fragen offen, treffen die Dankeschöns euren Geschmack? Viele Fragen, auf die man erst nach dem Start eine Antwort bekommt.

An diesem ersten Tag sind sage und schreibe 414 € zusammen gekommen! Das sind bereits 15% des Fundingziels!

Mit so einem tollen Start hätten wir wirklich nicht gerechnet. Dafür möchten wir euch schon mal Danke sagen.

Die Kampagne läuft jetzt noch 27 Tage und wir sind natürlich gespannt, wie es weiter geht.

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Teaser Eins

Heute ist es soweit, wir lassen die „Katze“ Nummer Eins aus dem Sack!

Während hier am Niederrhein die Pandabärin steppt und sich die fünfte Jahreszeit dem Höhepunkt nähert, sitze ich unverkleidet vorm PC und schnipple an diversen Filmprojekten herum. Da „Irgendwie ans Kap“ in Kürze fertig ist, wird es so langsam Zeit, mal einen ersten Teaser für den Nachfolger raus zu hauen.

„Katze“ Nummer Zwei folgt dann morgen und soviel kann ich schon mal verraten: Es ist kein weiterer Teaser.

Heute ist übrigens nach langer Zeit endlich ein Foto von einer dieser seltenen Pandabärinnen gelungen. Der sogenannte „Brillenpanda“ ist eine endemische Art, die für gewöhnlich nur am Niederrhein vorkommt. Sie tauchen normalerweise nur in der fünften Jahreszeit für einen kurzen Moment auf. Den Rest des Jahres hört und sieht man nichts von ihnen.

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Filous Operationstag

Filou, kurz nach dem aufwachen.

Heute hatte Filou den entscheidenden Tag. Die Zahn-OP war ja bereits lange angedacht. Letztes Jahr war Filou allerdings noch nicht zu 100% fit für den Eingriff.
Die Voruntersuchung Anfang Januar lief dann bestens. Herz und Lunge in Topform und auch die Ergebnisse des Bluttests, den wir vor wenigen Tagen bei unserer Haus-Tierärztin haben machen lassen, waren sehr gut.
Viele werden wahrscheinlich gar nicht mehr wissen, worum es bei der geplanten OP genau gehen sollte, so lange ist die Diagnose her. An einem Fangzahn war ein ziemlich großes Stück Zahnschmelz abgesplittert und ein Schneidezahn war etwa zur Hälfte abgebrochen. Um so etwas wieder in Ordnung zu bringen, muss ein Hund in Vollnarkose versetzt werden und das sollte man eben nur machen, wenn der Hund gesund ist und kein Untergewicht hat.

Jetzt standen alle Zeichen auf Grün und wir sind heute Morgen mit ihm nach Rhede gefahren. Dort gibt es eine Tierärztin, die zusätzlich auf Zahnmedizin spezialisiert ist.
Wir hatten neben den Eingriffen an den Zähnen auch eine Zahnreinigung und Röntgenaufnahmen von Hüfte und Wirbelsäule vereinbart. Denn vor einer ganzen Weile ist uns zufällig aufgefallen, dass Filou eine Fehlstellung des hinteren rechten Beins hat. Sieht man nur beim laufen, wenn man ganz genau hinschaut.
Aber sicher ist sicher, dachten wir uns. Die Hüften können nur unter Vollnarkose geröntgt werden.

Die Operation an den Zähnen verlief dann sehr gut. Es musste kein Zahn gezogen werden, der Fangzahn wurde verblendet, der Schneidezahn aufgebohrt und gefüllt. Sieht nicht nur toll aus, sondern sorgt vor allem auch dafür, dass diese Zähne keinen weiteren Schaden nehmen und keine Schmerzen verursachen.

Nachdem Filou alles gut überstanden hatte und wach war, sind wir gemeinsam mit der Ärztin die Röntgenaufnahmen durchgegangen. Wir hatten irgendwie eine leichte Befürchtung, das mit den Hüften etwas vielleicht nicht ganz ok sein könnte. Was uns die Ärztin dann gezeigt hat, damit hätten wir allerdings niemals gerechnet. Wir waren schockiert!

Die Hüften sind beide nicht ganz perfekt, aber auch nicht wirklich problematisch. Die Fehlstellung des rechten hinteren Beins kommt von einem verkürzten linken Hinterbein. Das linke Hinterbein ist verkürzt, weil der Oberschenkel gebrochen war. Auf den Aufnahmen sieht es so aus, als wäre der Oberschenkelknochen regelrecht zertrümmert worden. Diese Fraktur wurde (natürlich) nicht behandelt und ist versetzt und völlig schief zusammengewachsen. Ein Teil des Knochens ragt schräg in das umliegende Gewebe hinein.
In der Arztpraxis hat man so einen Bruch noch nie gesehen. Die Ärztin war so nett und hat die Aufnahmen einem Chirurgen geschickt und Rücksprache gehalten. Im Moment rät man uns vorsichtig zum Abwarten und regelmäßigen Kontrollen. Aktuell scheint Filou kaum Beschwerden zu haben. Aber bei so einem ungewöhnlichen Fall…

Wie das genau passiert ist, wird sich vermutlich nie klären lassen. Vielleicht wurde Filou von einem Auto erfasst?
Die Schmerzen müssen schlimm gewesen sein und mir ist es ein Rätsel, wie er so überleben konnte. Für einen Streuner ohne schwere Verletzungen ist es schon schwierig genug, sich genügend Futter zu beschaffen. Wie Filou mit zertrümmertem Bein an genug Futter kam, kann ich mir kaum vorstellen. Vielleicht war er da auch schon in dem Boatyard und wurde von den Werftarbeitern gefüttert…

Der Gedanke daran, was er durch gemacht haben muss, bricht uns das Herz.

Was wir jetzt machen, wissen wir auch noch nicht so richtig. Wir wollen erst mal möglichst mehrere unabhängige Meinungen von Fachleuten hören.
Unbehandelt könnte diese Fehlstellung zu weiteren Problemen führen. Man sieht jetzt schon als Laie auf den Röntgenbildern, dass die Hüften leiden. Das Becken steht schief und die Wirbelsäule leidet dadurch vielleicht langfristig auch.
Ob eine Operation möglich und sinnvoll ist? Keine Ahnung. Jede OP birgt ja auch wieder Risiken.

Sollte hier jemand lesen, der uns mit mit einer Einschätzung helfen kann, wir würden uns sehr über eine Nachricht freuen.
Die Röntgenaufnahmen haben wir hier und könnten sie zur Verfügung stellen.

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Ein Tag auf der boot Düsseldorf

Das letzte mal waren Sabrina und ich vor 6 oder 7 Jahren auf der boot in Düsseldorf. Wir können uns kaum noch daran erinnern, so lange ist das mittlerweile her. Wurde also mal wieder Zeit für einen Besuch der Messe.
Gestern morgen ging es los. Für uns kein weiter Weg. Etwa 40 Minuten brauchen wir von der Haustür in Wesel bis zum Parkplatz in Düsseldorf. Nochmal 30 Minuten dauerte es, bis das Auto stand und wir am Eingang waren. Wenn man bedenkt, dass auf dem Gelände der Messe Düsseldorf bis zu 20.000 Autos untergebracht werden müssen, ist diese Zeit doch ganz ok. Manchem Besucher ist da allerdings bereits der Kragen geplatzt. Die Einweiser auf dem Parkplatz haben mir Leid getan.
Wir fanden die Organisation super und die Messe selbst hat uns ziemlich gut gefallen. Wir waren in allen Hallen und haben uns so viel wie möglich angeschaut. Die Hallen mit Ausrüstung und den Bereich mit Segelbooten sind wir gleich zweimal abgegrast. Man schafft es allerdings kaum, alles an einem Tag zu sehen.
Besonders interessant war für mich, mal wieder einen Überblick bei den verschiedenen Herstellern von mittleren bis größeren Segelyachten zu bekommen. Da hat sich seit unserem letzten Besuch einiges getan. Am auffälligsten fand ich, dass kaum noch einer auffällt. Gefühlte 99% aller Bugsteven sind gerade, der Kiel ist kurz und filigran, der Bauch flach, ein Skeg gibt es nicht mehr. Für viele Segler sicherlich optimal, aber nicht für alle.
Die Vielfalt bei den Rumpfformen hat jedenfalls spürbar abgenommen, es scheint sich eine Art Standardrumpf durchzusetzen. Ich persönlich finde das etwas schade und hoffe, dass dieser Trend eher früher als später wieder out ist.

Eine Seltenheit geworden, diese Bugform.

Für Sabrina und mich war die schönste und interessanteste Segelyacht dieser Messe die Scalar 34 von Henningsen & Steckmest. Ein modernes Schiff, bei dem man jedoch nicht auf Biegen und Brechen jedem Trend hinterher gehetzt ist. Ein absoluter Leckerbissen in meinen Augen.

Scalar 34

Scalar 34

Bei den kleineren Segelbooten und auch bei den Motorbooten hatte ich das Gefühl, dass seitens der Hersteller mehr gewagt wird. Die Vielfalt an Typen, Formen und Baumaterialien ist nahezu unüberschaubar.
Auch in Sachen Ausrüstung und Zubehör hat sich einiges getan. Da freue ich mich schon richtig drauf, wenn wir bei Nomade irgendwann an den Punkt kommen, neue Ausrüstung auszusuchen.

Am frühen Nachmittag waren wir schließlich in Halle 13 (Travel World). Einer der größten Aussteller in Sachen Tourismus ist dort die Türkei und neben einigen anderen Marinas war die Viaport, in der Nomade gerade an Land steht, dieses Jahr ebenfalls wieder auf der boot vertreten.
Das Egemen für die Viaport Marina da sein wird, wussten wir schon länger und darauf hatten wir uns besonders gefreut.
Egemen hatte letztes Jahr alles wichtige für Nomade geregelt und geholfen wo es nur ging. Das Wiedersehen für mich und das Kennenlernen für Sabrina war natürlich Klasse. Da kommt einem die Welt schon klein vor.
Wir haben lange geplaudert und uns irgendwann wieder verabschiedet. Nomade geht es übrigens bestens. Die schläft tief und fest an ihrem Platz in Tuzla.

Zu Gast bei Egemen.

Auf dem Rückweg durch die verschiedenen Hallen haben wir dann hier und da noch ein paar nette Leute getroffen, unter anderem Dirk Krauss, den wir bisher nur durch seine Website und Facebook kannten.

Alles in allem ein sehr schöner Tag. Filou war übrigens nicht dabei, der hatte dafür einen Verwöhntag bei meiner Oma, die sich immer ziemlich freut, wenn sie mal „babysitten“ darf.

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TRAILER – Irgendwie ans Kap

Als ich vor etwa 3 Jahren den Trailer zum ersten Film auf euch los gelassen habe, da fanden ihn viele zu kurz. Habe ich nicht vergessen und deshalb die Laufzeit bei der Vorschau zu Teil 2 verdreifacht. Viel Spaß beim anschauen.

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