Das erste Unwetter

Wir sind zwar noch nicht auf See, aber das erste „Unwetter“ bringt uns, bringt mich, gerade in sprichwörtliche Seenot.
Gestern Abend lag in meinem Briefkasten ein Umschlag meines Arbeitgebers. Der Inhalt: Die Kündigung!
Wenige Tage vor Ablauf der Probezeit, ohne Begründung. Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich eine Kündigung erhalten. Diese Premiere hätte ich mir gerne erspart. Ausgesucht habe ich sie mir jedenfalls nicht. Ich bin der Meinung, dass ich 6 Monate einen ordentlichen Job gemacht habe.
Was ich jetzt mache, weiß ich noch nicht, aber so kurz vor dem Start der Weltumsegelung nochmal auf Jobsuche gehen, um dann für zwei, drei Monate in einem anderen Unternehmen wieder von vorne anzufangen? Keine Ahnung ob das Sinn macht, aber in unserem Sparplan fehlen jetzt natürlich ein paar Monatsgehälter. Anspruch auf Arbeitslosengeld habe ich keinen (vorangegangene Selbständigkeit), Anspruch auf Arbeitslosengeld II sowieso nicht.
Ich hege im übrigen keinen Groll gegen diese Firma, auch wenn ich jetzt natürlich tief enttäuscht bin.
Die 6 Monate waren eine gute und spannende Zeit und ich hätte gerne noch ein paar Monate drangehangen. Vor allem aber hätte ich mich viel lieber anders von meinen Arbeitskollegen verabschiedet. Da ich weiß, dass einige von euch hier mitlesen, sage ich euch deshalb auf diesem Wege, dass ich froh bin euch kennengelernt zu haben. Ihr seid feine Menschen und macht einen tollen Job.
Da auch einige meiner Fahrgäste mittlerweile zu den Lesern hier gehören, auch an euch noch ein großes Dankeschön für die guten Fahrten, netten Unterhaltungen und neuen Bekanntschaften.

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