Zeebrügge – Nieuwpoort – Dunkerque

Die beiden letzten Etappen waren wunderbar. Ein Vorgeschmack aufs Sonnensegeln sozusagen, nur noch ein bisschen kühl.

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Am 22.06. haben wir Zeebrügge verlassen und sind 28 Seemeilen recht gemütlich bei 3 Beaufort von achtern bis nach Nieuwpoort gesegelt. An dem Tag haben wir beide noch eine Tablette gegen Seekrankheit genommen. Hat sehr gut geholfen.
In Nieuwpoort war an diesem Sonntag Nachmittag ganz schön was los. Da reiht man sich in der gut 1 Seemeile langen Einfahrt in eine Schlange von Segelschiffen ein. Man merkt deutlich, dass hier, mit über 2000 Bootsliegeplätzen, der größte Sportboothafen Nordeuropas liegt. Wir haben beim „Watersportkring van de Luchtmacht Nieuwpoort“ festgemacht. Die Steganlagen und die Ausstattung waren sehr gut. Hat uns gut gefallen, aber länger bleiben wollten wir hier genau wie in Zeebrügge nicht.

Der nächste Törn hat uns am 23.06. nach Dunkerque geführt und war mit 19 Seemeilen fast ein Katzensprung. Die Seekrankheit war diesmal komplett verschwunden und wir haben keine Tablette gebraucht. Selbst das Geschaukel unter Deck hat uns nicht mehr gestört. Unterwegs konnten wir schon wieder eine neue Gastlandflagge unter der Steuerbord Saling setzen. Wir sind in Frankreich. Das Wasser ist auch schon ein kleines bisschen blauer geworden. Jetzt essen wir Baguette und warten auf ein günstiges Wetterfenster für die nächste Etappe.
Gerade eben hat es am Boot geklopft. Ingo & Antje von der Segelyacht Amazone (www.unsereauszeit.de) sind hier angekommen. Wir waren ganz schön überrascht und haben uns sehr gefreut. Bisher kannten wir die beiden nur per E-Mail und als Leser ihres Blogs.

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